|
|||||||||||
»
𝌀wash the sorrow from off my skin and show me how to be whole again [33 years | australian army | fc liam hemsworth]
𝌀wash the sorrow from off my skin and show me how to be whole again [33 years | australian army | fc liam hemsworth]
in IN PROGRESS 21.05.2024 23:31von kein Name angegeben • ( Gast )

WHAT I LOOK LIKE
» liam hemsworth [reserv.]
NAME * AGE * WORK | STUDIES
» brennan murphy » 33 years » military doctor in the australian army | member of the mctavish syndicate
❝ IMAGE
» Der irische stämmige Militärarzt war für seinen Mut, seine Umsichtigkeit sowie Entschlossenheit bekannt. Was ihn jedoch schon immer am meisten ausgezeichnet hatte, war seine Loyalität, sein Pflichtbewusstsein, seine Opferbereitschaft und sein unumstößlicher Gerechtigkeitssinn. Werte, für die er bereit war, im Kampf gegen den Terror immer wieder aufs Neue sein Leben zu riskieren.
Brennan wollte niemanden seine dunklen Gedanken aufdrängen, die ihn seit seinem ersten Auslandseinsatz bis zum heutigen Tag verfolgten und für immer auf seiner Seele haften würden. Daher hatte er seit Jahren keine ernsthafte Beziehung mehr geführt, selbst Affären oder ONS’s waren eher die Ausnahme als die Regel. Er wollte verhindern, dass seine Probleme zu denen anderer wurden und versteckte seine Gefühle am liebsten hinter einem charmanten Lächeln, blieb emotional aber stets auf Distanz.
but it is the journey that matters, in the end.”
HOMEPLACE
[ ] FROM THE OUTBACK [x] NEAR THE BAYSIDE [ ] HOMELESS
OUR HISTORY IDEA
» Geboren als drittes Kind und jüngster Sohn der irisch stämmigen Familie Murphy, wuchs Brennan in der gehobenen Mittelschicht im australischen Bayside auf. Während seine Mutter Cailin sich liebe- und aufopferungsvoll um ihre Kinder kümmerte, hatten die Geschwister kaum etwas von ihrem Vater, der als erfolgreicher Immobilienmakler viel arbeitete und unterwegs war. Seine Kindheit und Jugend war wohlbehütet und glücklich. Mit seinem älteren Bruder kam es hin und wieder zu harmlosen Raufereien und Streitigkeiten, während er auf seine jüngere Schwester immer ein wachsames Auge hatte.
Brennan entwickelte sich dank seines ausgeglichenen Gemüts und seines ausgeprägten Gerechtigkeitssinn sowie Unrechtsbewusstsein trotz aller Widrigkeiten zu einem Teenager, der sich in der Regel recht gut in die sozialen Strukturen eingliedern konnte. Allerdings verhinderte dies nicht, dass auch er im Laufe seiner Jugend hin und wieder in Konflikt mit dem Gesetz kam. Es waren kleinere Ordnungswidrigkeiten, die weder Ausdruck jugendlicher Rebellion noch der Suche nach dem Adrenalinkick waren. Nein, bei Brennan waren die Beweggründe wesentlich komplexer, vielschichtiger und Folge seines Wertesystems, welches einen ausgeprägten Sinn für Recht und Unrecht beinhaltete. Da sich dieses nicht immer mit geltendem Recht und Gesetz vereinbaren ließ, kam es ab und an zu Überschneidungen und somit Kontakt mit der lokalen Polizeidienststelle. Aber da der Teenager stets mit Ehrlichkeit, Integrität und nicht zuletzt Respekt gegenüber den Polizisten reagierte, blieben ernsthafte Konsequenzen stets aus. Verwarnungen und Sozialstunden waren alles, was sich im Laufe der Zeit in seiner Jugendakte sammelte und keinerlei Einfluss auf sein späteres Leben nehmen sollte. In der Schule galt er schnell als sozialer Rebell, interessierten ihn die gesellschaftlichen Hierarchien doch einen Scheiß. Eigenschaften, mit denen sich Brennan erwartungsgemäß nicht bei jedem beliebt machte und vor allem bei den beliebten Kids auf der Secondary School nicht immer gut ankamen. Aber das war ihm egal, wusste er doch, dass er sich auf seine Freunde immer verlassen konnte. Und trotz der Tatsache, dass er mit seiner Art hin und wieder mal aneckte, kam seine soziale Ader vor allem beim weiblichen Geschlecht alles andere als schlecht an. Seine ersten sexuellen Erfahrungen sammelte er recht früh und führte auf der Secondary School eine zweijährige Beziehung, die mit ihrem Abschluss einvernehmlich endete, weil Ashley in Canberra aufs College ging. Auch wenn er wirklich viel für sie empfand, wusste er, dass es das richtige war und er nicht so egoistisch sein durfte. Brennan selbst ging in Bayside aufs College. Das im Grunde aber nur seiner Mutter zur Liebe. Er selbst sah seine Zukunft nicht im akademischen Bereich, obwohl er schon immer intelligent war und ihm das Lernen leicht fiel. Bereits mit sechzehn Jahren hatte Brennan den Entschluss gefasst, zum Militär zu gehen und sein Leben dem Schutz Schwächerer und der Verteidigung seines Heimatlandes zu widmen. Etwas, was Cailin mit großer Besorgnis und Argwohn beobachtete, hoffte sie doch, dass sich dieser Berufswunsch im Laufe der Jahre von selbst erledigte. Er liebte seine Mutter und wusste, dass sie sich Sorgen um ihn machte und deshalb ständig versuchte, ihn umzustimmen. Das Verhältnis zu seinem Vater Seamus war vor allem seit seinem Schulabschluss angespannt und unterkühlt. Brennan warf ihm vor, seine Familie im Stich zu lassen und seine Mutter mit all den Sorgen alleine zu lassen.
Ungefähr zur gleichen Zeit erfuhr er, dass das erfolgreiche Immobiliengeschäft der Familie ein Scheingeschäft war und lediglich als Deckmantel für illegale Geschäfte diente. Das große Geld machte Seamus Murphy mit Geldwäsche im großen Stil, für und im Namen des irischen McTavish Clans. Es war ein Schock für den Teenager, als ihn sein Vater so unvermittelt mit der nackten Wahrheit konfrontierte und ihm darüber hinaus mitteilte, dass auch er früher oder später seinen Eid leisten und seine Rolle im Syndikat einnehmen musste, ungeachtet seiner Zukunftsplänen. Der Tod seines Vaters zu Beginn seines zweiten Collegejahres traf ihn härter, als er sich nach außen anmerken ließ, musste er doch für seine Mutter und Eireann stark sein. Vor allem, da sein ältester Bruder Niall kurze Zeit später nach Sydney ging, um kurz darauf als neues Familienoberhaupt die Stellung der Murphys in den Reihen des irischen Clans zu festigen, womit auch Brennan selbst immer stärker in die Geschäfte involviert wurde, ob er es nun wollte oder nicht. Der plötzliche und bis heute noch immer ungeklärte Tod seines Vaters hatte alles verändert und es nagte das schlechte Gewissen an ihm, hatte er seinem Vater doch kurz vor seinem Tod noch gemeine Dinge an den Kopf geworfen und ihm Vorwürfe gemacht. Hässliche Worte, die er nicht mehr zurücknehmen konnte. Dinge, von denen er nie jemanden erzählt hatte, wollte er doch diese Bürde niemand anderen aufhalsen. Stattdessen konzentrierte sich der junge Mann voll und ganz auf seine militärische Ausbildung, die er trotz aller Bitten seiner Mutter nach dem Collegeabschluss antrat. Mit dem McTavish Syndikat wollte er so wenig wie möglich zu tun haben, wusste aber um die Bedeutung von Loyalität in dieser Welt, sodass er seinen Platz einnahm und stillschweigend akzeptierte, dass er zum Wohl seiner Familie immer ein Teil davon sein würde und seinen Beitrag zu leisten hatte.
Ungefähr ein Jahr später traf er dann auf Caden Walsh, der ebenfalls Mitglied des irischen Clans war und von Lionel McTavish höchstpersönlich unter die Fittiche genommen worden war. Erst einige Zeit später erfuhr Brennan, dass dieser ebenfalls nicht komplett freiwillig Teil des Syndikats war, sondern seine Mitgliedschaft war letztendlich der Preis, den der Dunkelhaarige im Gegenzug dafür zahlte, dass Lionel ihn aufgenommen hatte. Eine Tatsache, die bei ihm auf Verständnis und auch Respekt gestoßen war, stand für Brennan Loyalität doch stets an erster Stelle. Er hatte vergebens versucht, Caden davon zu überzeugen, dass er - anders als er selbst - noch immer die Wahl hatte und dieses Leben voller Kriminalität und Gewalt hinter sich lassen könnte. Schnell verband die beiden jungen Männer ein starkes Band des Vertrauens, der Loyalität und des tiefen gegenseitigen Respekts. Sie waren wie Brüder und gleichzeitig hätte ihr Verhältnis nicht entfernter davon sein können. Er hatte schon früh gespürt, dass seine Beziehung zu Caden besonders war, so intensiv und aufwühlend wie er es zuvor noch nie verspürt hatte. Selbst während seiner zweijährigen Beziehung zu Ashley waren seine Gefühle nie so in Aufruhr versetzt worden wie in der Nähe seines besten Freundes. Etwas, von dem nie jemand etwas erfahren durfte, weder seine Familie, noch das Syndikat und ebenso wenig das Militär, war auch dort das Thema Homosexualität weiterhin ein Tabuthema. So blieben die aufkeimenden gegenseitigen Gefühle ein gut gehütetes Geheimnis zwischen ihnen, wussten doch beide, dass die Wahrheit nur noch schmerzhafter sein würde.
Für den jungen Mann stand schon früh fest, dass er in seinem Leben etwas Sinnvolles tun wollte. Sinnvoll in seinen Augen. Was andere oder die Gesellschaft davon hielten, war ihm egal. Allerdings war für ihn fast ebenso schnell klar, dass ihn sein Weg nicht über die klassische Laufbahn als Soldat an die Front führen würde, wo er die Befehle einer Obrigkeit ausführte. In keinem Moment hielt er jene tapferen Männer und Frauen für reine Kampfmaschinen, die lediglich als simple Befehlsempfänger dienten, ohne zur Selbstreflektion oder zum eigenständigen Denkens fähig zu sein. Ganz im Gegenteil. Brennan hatte größten Respekt und Achtung für all diejenigen, die ihr Leben ganz dem Schutz Schwächerer, der Verteidigung ihres Heimatlandes sowie Werten wie Freiheit, Gleichheit und der persönlichen Würde des Einzelnen verschrieben hatten. Es überraschte nicht Wenige in seinem Umfeld, dass er trotz seines bisherigen Lebensweges dennoch den militärischen Werdegang wählte. Diese Stimmen verstummten allerdings meistens spätestens in dem Moment, als sie erfuhren, dass er dies auf sich nahm, um seiner wahren Berufung nachzugehen. Und zwar als Chirurg im Einsatz seinen kämpfenden Kameraden beizustehen und alles in seiner Macht stehende dafür zu tun, dass ihre Familien nicht in Trauer und Leid zurückgelassen wurden.
Es tat ihm im Herzen weh, Caden in Bayside zurückzulassen, hatten sich seine Gefühle doch tief ihn seiner Seele nicht geändert. Aber Brennan musste diesen Schritt und seinen Platz in der Welt finden. Und zwar aus eigener Kraft ohne, dass ihn seine Familie in eine vorbestimmte Richtung drängte. Er würde auf ewig mit dem Clan verbunden sein, aber er würde es nicht zulassen, dass sie ihn vollends in Besitz nahmen. Was das aus den Menschen machte, musste er seit dem Tod des Vaters mit eigenen Augen an den charakterlichen Veränderungen seiner älteren Brüder Tag für Tag mitansehen. Niall und Finn waren zusehend skrupelloser, unnachgiebiger und brutaler geworden, je länger sie eine aktive Rolle im McTavish Syndikat einnahmen. Daher gab es für ihn nur diesen einen Weg, um diesen Teufelskreis zumindest zum Teil zu durchbrechen und Herr über seine Entscheidungungen und somit sein Leben zu sein.
Brennan absolvierte die Grundausbildung mit herausragenden Leistungen. Er war umsichtig und behielt in jeder noch so heiklen Situation den Überblick und einen klaren Kopf. Seine Loyalität galt seinem Heimatland, jedem einzelnen Mitglied der Streitkräften der australischen Armee und seiner medizinischen Einheit. Auch das folgende Medizinstudium durchlief er erwartungsgemäß äußerst erfolgreich. Dank seiner Persönlichkeit, die von Mut, Einfühlungsvermögen aber ebenso von einem unbeugsamen Willen und Tapferkeit durchzogen war, machte sich Brennan schnell bei Kollegen und Kameraden beliebt. Seine Vorgesetzten jedoch bekamen sicherlich dank ihm das ein oder andere zusätzliche graue Haar, konnte und wollte sich der junge Chirurg doch nicht immer mit den hierarchischen Befehlsstrukturen identifizieren. Aber seine Fähigkeiten, seine Loyalität und sein fortwährender Einsatz für seine Kameraden und all jene, die sich aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) selbst helfen konnten, wogen im Verhältnis deutlich mehr, was auch seinen Vorgesetzten nicht verborgen blieb und seine Art somit bis zu einem gewissen Grad hingenommen wurde.
Sein erster Auslandseinsatz während seiner Assistenzarztzeit im Rahmen einer internationalen Aufklärungsmission sollte ihn jedoch nicht nur an die Grenzen bringen, sondern weit darüber hinaus. Natürlich hatte auch Brennan in all den Jahren seiner Ausbildung unzählige Tests über sich ergehen lassen müssen, die seine Eignung zum Fronteinsatz überprüfen sollten. Ein psychologisches Gutachten folgte dem nächsten und er absolvierte sie alle mit guten bis sehr guten Ergebnissen. Aber kein Test oder Gutachten der Welt hätte ihn auf die unmenschlichen Grausamkeiten und Schrecken vorbereiten können, die ihn wirklich im Kampfgebiet erwarten würden. Es war die Hölle auf Erden und Brennan musste zu Beginn tagtäglich einen erbitterten Kampf mit seinen inneren Dämonen führen, um seine ihm aufgetragene Aufgabe zu erfüllen. Dass er bis heute mit voller Überzeugung seinen Dienst verrichtete, war im Grunde ausschließlich seinem Pflichtbewusstsein und seinem Loyalitätsversprechen seinen Kameraden gegenüber geschuldet, die ihr Leben in seine Hände legten und darauf vertrauten, dass er seine Aufgabe erfüllte, ebenso wie sie die ihre erfüllten. Das war für ihn Grund und Ansporn genug, seine persönlichen Ansichten, Zweifel und Ängste tief in seinem Inneren zu begraben und seine Pflicht zu tun, so wie er es vor Jahren bei seinem Eid auf die australische Flagge geschworen hatte.
Aber dennoch verfolgten Brennan die Grausamkeiten des Krieges bis zum heutigen Tag und er war weit davon entfernt, das in seinem ersten Einsatz Gesehene und Erlebte auch nur ansatzweise verarbeitet zu haben. Er hatte lediglich gelernt, sich nach außen hin nichts anmerken zu lassen und somit die regelmäßigen psychologischen Tests zu bestehen. Dass all das nichts weiter als reiner Selbstbeschiss war, zeigten die Nächte eindrucksvoll. In regelmäßigen Abständen katapultierte ihn sein Unterbewusstsein zurück an die Front, wo er all die für Außenstehende unvorstellbaren Dinge erneut durchleben musste, die sich die menschliche Spezies gegenseitig antun konnten. Schreckliche Dinge, unter denen vor allem die lokale Bevölkerung in den Kriegsgebieten zu leiden hatte. Natürlich waren auch die Soldaten einer Welle von Schmerz, Tod und Leid ausgesetzt. Aber sie alle hatten sich bewusst für diesen Weg entschieden und gingen mit dem Wissen in den Kampf, dass sie eventuell nicht wieder nach Hause zurückkehren würden. Mit diesem möglichen Ausgang hatten sie alle mehr oder weniger ihren Frieden geschlossen. Jedoch war das alles nicht im Ansatz mit den unmenschlichen Grausamkeiten zu vergleichen, denen die lokale Bevölkerung wehrlos ausgesetzt war, allen voran diejenigen der Gesellschaft, die sich ohnehin schon in einer geschwächten und wehrlosen Position befanden. Kinder, Frauen, Alte, Kranke. Sowohl seine Kameraden als auch Brennan selbst schwiegen über die wahren Ausmaße dessen, was sie in den verschiedenen Krisengebieten gesehen hatten, verschwammen die Grenzen doch ohnehin irgendwann. Was blieb, waren die Erinnerungen an jede einzelne Gräueltat, deren Zeuge er gewesen war. Selten mit eigenen Augen im Moment des Geschehens, aber das machte keinerlei Unterschied, war doch das Erlebte unauslöschlich in den Augen der unzähligen Opfer zu sehen, die als Spiegel ihrer gebrochenen und unwiederbringlich geschändeten Seele dienten, ausgelöst von Folter, Missbrauch und Vergewaltigung.
Im regelmäßigen Fronteinsatz war es um ein geregeltes Privatleben erwartungsgemäß eher schlecht bestellt. Brennan war eigentlich kein Typ für kurzweilige Affären oder gar One Night Stands, hatte sich aber nach einer gescheiterten Beziehung zu einem ewigen Junggesellen entwickelt. Er war kein Aufreißer oder Weiberheld, der in den einschlägigen Bars rund um den Stützpunkt jedes Wochenende zahlreiche Frauen aufriss. Sein Charme und sein Lächeln machten ihn zu einem gern gesehenen Gast und es gab nicht wenige Frauen, die sich gerne von ihm auf einen Drink hätten einladen lassen. Und es war nicht so, dass Brennan nicht gerne flirtete und auch hin und wieder seinen Spaß hatte. Aber anders als manche seiner Kameraden machte er keinen Sport daraus, möglichst viele Frauen ins Bett zu kriegen.
Nach der unschönen Trennung von seiner Ex-Freundin Lauren, die er einige Monate nach seinem ersten Fronteinsatz kennengelernt hatte, konnte und wollte er keinen Menschen mehr emotional an sich binden. Nicht um seinetwillen, wollte er doch vielmehr verhindern, dass sie wegen ihm Kummer und Sorgen hatten. Er wollte sie nicht damit belasten oder seine Probleme zu ihren machen, hatte er dies bei Lauren doch auf ganzer Linie versaut. Er hatte sich damals ohne nachzudenken in diese Beziehung gestürzt - auch um endlich die so verwirrenden und komplexen Emotionen gegenüber Caden zu verdrängen - und dabei zugelassen, dass sie immer stärkere Gefühle für ihn entwickelte, die er nie hatte wirklich erwidern können. Nicht, dass er nichts für die Blondine empfunden hatte, seine Gefühle für sie waren stets echt gewesen. Aber die grausamen Erinnerungen aus Afghanistan hatten ihn immer begleitet und hingen wie ein dunkler Schleier über ihm, den er nicht abschütteln konnte, egal was er auch versucht hatte. Sie hatte ihr Bestes getan und alles in ihrer Macht stehende versucht, ihm etwas von der Last zu nehmen, die so schwer auf seinen Schultern lastete, über die er aber nie sprach. Weder Lauren noch jemand anderen Außenstehenden gegenüber. All jene Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten, die auf ewig in seinem Verstand verankert bleiben würden, musste er mit sich selbst ausmachen. Niemand sollte durch sein Zutun in eine Welt aus Leid und Tod gezogen werden. Die Wahrheit befreite nicht immer. Manchmal musste man Dinge verschweigen, um andere zu schützen.
Während eines achtwöchigen Heimaturlaubes wurde er jedoch wieder in die Fängen des Syndikats gezogen und merkte, dass er diesem niemals wirklich würde entfliehen können, war seine Familie doch viel zu stark in die kriminellen Strukturen verwickelt. Auch nur zu versuchen, sich von Lionel abzuwenden, hätte empfindliche Konsequenzen zur Folge gehabt. Wegen sich selbst machte sich Brennan keine Gedanken, hatte er an der Front doch so viel Grausamkeit und Qualen mitansehen müssen, dass man ihm nicht hätte noch Schlimmeres antun können. Aber genau dieses Wissen zwang ihn dazu, zu schweigen und seine Rolle zu akzeptieren, wollte er doch mit allen Umständen verhindern, dass seine Mutter und seine Schwester am Ende für seinen Widerstand einen teuren Preis bezahlen mussten. Den Kontakt zu Caden jedoch vermied er strikt, wusste er doch nicht, ob er mit seiner Nähe würde umgehen können oder, ob dies all seine selbst auferlegten Ketten innerhalb weniger Augenblicke sprengen würde. Brennan hatte Angst vor seinen eigenen Gefühlen und wählte den vermeintlich einfacheren Weg, die Flucht zurück an die Front.
Als Teil einer internationalen Aufklärungsmission wurde er daraufhin nach Syrien geschickt. Als sie einen Stützpunkt der ansässigen Rebellenmiliz eliminieren sollten, wurde der Trupp in einen Hinterhalt gelockt und vieler der Einheit verloren ihr Leben. Auch Brennan überlebte nur mit Hilfe eines seiner Kameraden, der ihn aus dem Schussfeld des Sturmgewehrs eines der Rebellen schubste; dabei aber selbst auf eine Landmine trat und in Folge der Explosion starb. Mehrere Splitter der Mine trafen Brennan im Oberschenkel, wo sie die Aterie verletzen und er fast verblutet wäre. Nur einer ambitionierten und umsichtigen jungen Ärztin war es zu verdanken, dass sein Bein nicht amputiert werden musste. Dennoch konnte er das Bein nicht seit der Notoperation nicht mehr vollends belasten und wurde seitens seiner Vorgesetzten als derzeit nicht einsatzfähig eingestuft. Der junge Marine war gezwungen, vor Beendigung der Mission nach Australien zurückzukehren. Die Notoperation hatte ihm das Leben gerettet, aber die Funktionalität seines Beines war aufgrund bleibender Nerven- und Muskelschäden weiterhin stark beeinträchtigt, sodass eine weitere Operation notwendig war. Dafür war er die letzten Monaten in Sydney, um sich hier von einem Spezialisten in diesem Bereich behandeln zu lassen. Und obwohl der Arzt alles versucht hatte, war die Operation ganz erfolgreich verlaufen und es konnte nicht garantiert werden, dass Brennan sein Bein jemals wieder zu hundert Prozent belasten konnte.
Inzwischen hatte er zwei Monate Reha hinter sich gebracht und man schickte ihn für die weitere Behandlung in seine Heimatstadt. Es waren Besserungen zu sehen, aber die Genesung dauerte doch erheblich länger als gedacht und das Ergebnis blieb immer noch unklar. Aber Brennan kämpfte weiter. Entschlossen und nahezu verbissen, wollte er doch unter allen Umständen zurück in den Auslandseinsatz. Was sollte er mit seinem Leben anfangen, wenn er nicht mehr an der Front kämpfen und seine Kameraden nicht im Kampf gegen Unterdrückung und Terror unterstützen konnte? Es gab Momente der Schwäche, in denen Brennan schwer mit seinem Schicksal haderte und in letzter Zeit sogar hin und wieder zum Alkohol griff, um nicht ständig von seinen Gedanken um den Schlaf gebracht zu werden. Seinen Geschwistern und vor allem Eireann gegenüber ließ er sich jedoch nichts anmerken und war bemüht, weiterhin charakterstark aufzutreten. Er wollte sie nicht damit belasten, war es doch an ihm, seine Schwester zu beschützen und vor Kummer zu bewahren.
Die Nähe zu seiner Familie und dem irischen Clan erinnerte ihn an jenen Eid, den er vor Jahren geschworen hatte und der in seiner jetzigen Situation so viel mehr zu wiegen schien als der, den er auf die australische Flagge geschworen hatte. Der Druck seiner Brüder und die Sorge um die Familie wurde immer größer, sodass er vor einigen Wochen Lionel McTavish aufsuchte und dem Anführer nicht nur seine militärischen und medizinischen Fähigkeiten zur Verfügung stellte, sondern ebenso seinen Eid erneute und somit seine Loyalität gegenüber dem Syndikat offen bekundete. Nun gab es kein Zurück mehr. Für niemanden von ihnen.
» Wie hoffentlich zu erkennen ist, hoffe ich darauf, dass Brennan und natürlich auch ich als Pb das Wanted von Caden T. Walsh nach seinem besten Freund erfüllen können.
Neben möglichen Kontakten innerhalb des McTavish Syndikats, würde ich mich für Brennan vor allem über Verbindungen aus seiner Schul- bzw. Collegezeit freuen. Auch Familienanschluss ist grds. gerne gesehen, würden sich hier aber aufgrund des Gefüges vermutlich eher Cousins oder Cousinen anbieten. Väterlicherseits ist eine Verbindung zum irischen Clan vermutlich nicht vermeidbar, aber mütterlicherseits würde ich etwas ohne kriminellen Hintergrund bevorzugen.
Wichtig wäre mir in jedem Fall, dass die Kontakte Tiefe besitzen und wir der Verbindung Leben einhauchen. Es muss damit nicht zwangsläufig immer direkt das große Drama verbunden sein, aber ich möchte keinesfalls, dass die hier gefundenen Kontakte früher oder später als schlichter Platzhalter auf unseren Profilen enden.
Vielleicht sind einige seiner alten Mitschüler von seiner Berufswahl schockiert und machen ihm Vorwürfe, dass er Gewalt und Krieg unterstützt? Eine Ex-Freundin vom College wäre auch denkbar, wünsche ich mir hier aber ganz besonders, dass wir eine gemeinsame Vergangenheit aufbauen. Die Rolle seiner Ex-Freundin Lauren ist grundsätzlich auch zu vergeben, hat sie doch weiterhin eine wichtige Position inne. Aber das würde ich bei Interesse lieber intern privat und ausführlich besprechen wollen.
Natürlich bin ich darüber hinaus für jede Art von Kontakt offen und brenne darauf, eure Ideen zu hören.
SCHREIBSTIL
[ ] FIRST PERSON [x] THIRD PERSON [ ] CHANGEABLE
RE: 𝌀wash the sorrow from off my skin and show me how to be whole again [33 years | australian army | fc liam hemsworth]
in IN PROGRESS 22.05.2024 00:05von Camille Vanderbilt • 21 Beiträge
Wie es ausschaut, bist du eine Nachteule, nicht wahr? Das kommt ganz nach meinem Geschmack. Das Team dachte sich, dass sie heute mal die verwöhnte Vanderbilt vorschicken, weil ich legit den ganzen restlichen Tag nichts getan habe, also kann ich wenigstens eben mal aushelfen. Ich bitte um Verständnis und Geduld, dass es bis zur Verlinkung des restlichen Memberships dauern kann, verschuldet durch die aktuelle Uhrzeit. Das beste hast du immerhin trotzdem kennenlernen dürfen; aber es reicht wenn du mich Camille nennst. Dementsprechend bringt mich das zur perfekten Überleitung, da Caden und ich — insofern das mit euch beiden was wird — ein sehr vertrautes, ja manch einer würde schon intim sagen, Verhältnis zueinander hegen. Es wäre also ohnehin nur eine Frage der Zeit, bis wir uns über den Weg gelaufen wären, also wieso nicht direkt? Wie genau wir schlussendlich dann zueinander stehen, können wir gerne intern besprechen.
Bis du jedoch auf den Geschmack des Inneren Australiens kommen kannst, lasse ich dir gerne noch einen Ohrwurm [klick mich hart] hier und noch was zu snacken:
Auswahl sollte damit erst einmal genug vorhanden sein; gib mir gerne im Anschluss ein Feedback was am besten geschmeckt hat.
camille.


RE: 𝌀wash the sorrow from off my skin and show me how to be whole again [33 years | australian army | fc liam hemsworth]
in IN PROGRESS 22.05.2024 09:28von Caelan B. Sloane •
| 80 Beiträge
Ja, unser Diamanttäubchen hast du schon kennengelernt. Wie immer zeigt sie sich eindeutig im besten Licht; wer kanns ihr auch verübeln, huh? much love
Aus meinem Schönheitsschläfchen erwacht, lass ich dir gleich einmal das Angebot für einen Kontakt meinerseits da. Inwiefern können wir gerne auf der anderen Seite schauen ... aber da wir auf derselben Seite des Konfliktes [moralisch&geschäftlich] stehen, werden wir uns sicher begegnet sein. @Caden T. Walsh wird bestimmt auch ganz angetan von dir sein, bis dahin!
caelan.
@Agatha Baranowski
@Alea Rhodes
@Anastasia Sinclair
@Antonio Velasco
@Arturo Cuevas
@Athena Valmont
@Azrael Jesus King
@Beau Ross
@Billie Amon Stryewski
@Brooklyn Churchill
@Caden T. Walsh
@Caelan B. Sloane
@Camille Vanderbilt
@Carmela Medrano
@Carter Murdock
@Cassidy Alexandra Crawford
@Darrell Dayne
@Declan R. Kingsley
@Eden Brewer
@Elijah Cornelius Edwards
@Estelle Monroe
@Faith Castillo
@Imara Lovelyn Quintero
@Jack Orson Sullivan
@Joaquin Velasco
@Kellan McTavish
@Leyla Sahin
@Lio-Mae Ewing
@Lyra Maisie DeWitt
@Maegan Thompson
@Matthew Lane
@Mellissa Evans
@Nathan A. Wheeler
@Nova Blackwood
@Oliver Hathaway
@Paul Hopkins
@Pearl Ross
@Percival Evan Sloane
@Quinn Carrera
@Raegan Sloane
@Rafael Velasco
@Soleil Knight
@Tatum Ashby
@Virginia Henderson
RE: 𝌀wash the sorrow from off my skin and show me how to be whole again [33 years | australian army | fc liam hemsworth]
in IN PROGRESS 22.05.2024 20:44von kein Name angegeben • ( Gast )
Camille & Caelan. Ich danke euch für eure Nachrichten und das Angebot für einen Kontakt.
Natürlich nehme ich beides mit Kusshand an und wir quatschen dann einfach, sofern ich das GO von Caden bekommen sollte. ;-)
see ya.
RE: 𝌀wash the sorrow from off my skin and show me how to be whole again [33 years | australian army | fc liam hemsworth]
in IN PROGRESS 22.05.2024 21:23von Jack Orson Sullivan (gelöscht)
wenn du Teil des McTavish Clans bist, werden wir uns kennen.
Also sehen wir uns früher oder später auf der anderen Seite.
- jack -

| « ❞ beauty queen on a silver screen » [21 years, female, FC Nicole Wallace] | I am a ghost of Ohio | FC: Andy Biersack » |
|
WHO IS ONLINE
0 Aussies und 1 Gast sind Online VISITORS COUNTER Heute waren 10 Gäste , gestern 70 Gäste online |
WHAT'S HAPPENED IN AUSTRALIA
Das Forum hat 124
Themen
und
2105
Beiträge.
THERE WERE 0 AUSSIES ONLINE TODAY : |
| Ein Xobor Forum Einfach ein eigenes Forum erstellen |
Das KINDA LIKE HOME ist ein Real Life Board mit Schwerpunkt auf der langfristigen Charakterentwicklung und der Schaffung eines Wohlfühlortes, an dem jeder seine kreativen Flügel entfalten kann. Unsere Pforten werden in der ersten Aprilwoche öffnen und wir planen eine liebevolle, integrative Gemeinschaft aufzubauen.





